Beschreibung
MOVA führt mehrere Baureihen nebeneinander, deren Namen sich stark ähneln – die Basismodelle, die LiDAX-Reihe und die VIAX-Serie. Diese Scheibe gehört zu den Basismodellen MOVA 600 und MOVA 1000. Sie kommt mit vormontierten Edelstahlklingen und ersetzt die Originalscheibe ohne Umbau.

Der Einstieg in die MOVA-Reihe
MOVA 600 und MOVA 1000 sind die Modelle, mit denen viele ihren ersten Mähroboter kaufen – häufig im Baumarkt statt im Fachhandel. Entsprechend selten wird beim Ersatzteilkauf zur Bedienungsanleitung gegriffen.
Dabei ist die Zuordnung einfach: Steht auf dem Gerät nur eine Zahl ohne Zusatz, gehört es zu dieser Scheibe. Kommt ein Namenszusatz wie LiDAX oder VIAX dazu, ist eine andere Ausführung nötig.
Beide Basismodelle teilen sich dieselbe Aufnahme. Ob 600 oder 1000 – die Zahl beschreibt die vorgesehene Rasenfläche, nicht das Mähwerk.
Passende MOVA-Modelle
Welche MOVA-Reihe habe ich?
Die Namen der drei Baureihen werden häufig verwechselt – in Suchanfragen tauchen sogar Mischformen wie „Vidax“ oder „Vivax“ auf. Die folgende Übersicht ordnet sie:
Tausch in wenigen Handgriffen
- Roboter ausschalten und aus der Ladestation nehmen.
- Handschuhe anziehen und das Gerät umdrehen.
- Grasreste vom Mähbereich entfernen, damit der neue Teller sauber aufliegt.
- Alten Teller lösen, neuen aufsetzen und die Schrauben gleichmäßig anziehen.
- Zum Schluss jede Klinge antippen: Sie muss sich frei um ihre Schraube drehen lassen.
Für den ersten Wechsel reicht ein passender Schraubendreher – Spezialwerkzeug braucht es nicht. Wer unsicher ist, fotografiert vor dem Zerlegen kurz die Ausgangslage.

Technische Daten
| Klingenzahl | 6, 7 oder 9 Klingen (wählbar) |
| Klingenmaterial | Rostfreier Edelstahl |
| Klingenlagerung | Frei drehend auf der Schraube – klappt bei Hindernissen weg |
| Tellermaterial | Schlagzäher Kunststoff-Verbund |
| Passend für | MOVA 600, MOVA 1000 |
| Nicht passend | MOVA LiDAX Ultra, MOVA VIAX, Dreame-Modelle |
| Lieferumfang | 1 Mähteller mit werkseitig montierten Klingen |
| Montage | Direkter Tausch gegen die Originalscheibe |
| Versand | Direkt vom Hersteller, Versand in 24 h |
6, 7 oder 9 Klingen
Alle drei Ausführungen passen auf dieselbe Aufnahme. Welche die richtige ist, hängt davon ab, wie oft der Roboter fährt – nicht von der Gartengröße.
6 Klingen – Werksbestückung mit Mittelschutz
Der unmittelbare Ersatz für die Originalscheibe. Nichts ändert sich am Fahrverhalten, nichts an der Akkulaufzeit – die einfachste Lösung, wenn der alte Teller verschlissen ist.
Als einzige Ausführung bringt sie einen Schutz über der Tellermitte mit, den es bei 7 und 9 Klingen nicht gibt. Für Einsteigergeräte ist das ein echter Komfortgewinn: Wer den Roboter einfach laufen lassen will, ohne ihn regelmäßig umzudrehen, hat hier die Variante, bei der sich am Klingenansatz am wenigsten festsetzt.
Für alle, die zum ersten Mal einen Teller tauschen, ist das auch die unkomplizierteste Wahl.


7 Klingen – für gepflegte Rasenflächen
Eine zusätzliche Schneide bringt mehr Schnitte pro Umdrehung. Wer den Rasen kurz hält und den Roboter alle zwei bis drei Tage fahren lässt, sieht ein gleichmäßigeres Ergebnis.
Der Mehrverschleiß hält sich dabei in Grenzen – deshalb ist das die Variante, zu der die meisten beim zweiten Tellerkauf greifen.
Ohne Mittelschutz: Auf trockenem Rasen kein Nachteil. Wer den MOVA morgens im Tau starten lässt, bleibt besser bei der 6er-Ausführung.
9 Klingen – wenn täglich gemäht wird
Die dichteste Bestückung lohnt sich bei Robotern, die praktisch jeden Tag starten und nur wenige Millimeter kürzen. Das Ergebnis wirkt dann sehr geschlossen.
Wird dagegen nur zweimal wöchentlich gemäht und muss dabei längeres Gras weichen, halten 6 oder 7 kräftigere Schneiden länger durch.
Auch hier ohne Mittelschutz – bei kurzem Rasen und täglichem Betrieb in der Praxis unproblematisch.

Zeit für neue Klingen?
Klingen einzeln nachkaufen
Klingen sind Verschleißteil, der Teller nicht – beim nächsten Mal genügt ein frischer Satz Schneiden. Das 60er-Ersatzklingen-Set inklusive Schrauben reicht für mehrere Saisons und macht den Wechsel zur Fünf-Minuten-Sache.





