eufy gehört zur Anker-Gruppe und ist ein Nachzügler im Mährobotermarkt – mit einem Ansatz, der sich von der Konkurrenz absetzt: reine Kameranavigation ohne RTK-Antenne und ohne Begrenzungsdraht. Der Roboter erkennt die Grenze zwischen gemähtem und ungemähtem Gras optisch und arbeitet sich Bahn für Bahn vor.
Das hat eine Konsequenz für das Mähwerk, die viele überrascht: Werden die Klingen stumpf, verändert sich auch das Bild, das der Roboter sieht.
Die Modelle
Modell
Fläche / Besonderheit
eufy E15
kamerabasiert, Standardmähwerk
eufy E18
größere Fläche, gleiche Telleraufnahme wie E15
eufy C15
Einstiegsmodell, kleineres Mähwerk, 5–7 Klingen
Typische Probleme bei eufy-Robotern
Längere Mähdauer als Frühwarnsignal
Werden die Klingen stumpf, wird die Schnittkante unscharf. Der Roboter erkennt sie schlechter, fährt vorsichtiger und überlappt stärker – die Mähzeit steigt, obwohl sich am Rasen nichts geändert hat. Wer das bemerkt, sollte zuerst den Teller prüfen statt an der App-Konfiguration zu schrauben.
Verschmutzte Kameralinse mit gleichen Symptomen
Eine verschmutzte Optik erzeugt exakt dasselbe Bild wie stumpfe Klingen: längere Fahrzeiten, unpräzise Bahnen. Beim Tellerwechsel gleich mit einem trockenen Tuch säubern – kostet zehn Sekunden und spart Fehldiagnosen.
Kürzere Akkulaufzeit beim C15
Stumpfe Klingen erhöhen den Widerstand, der Motor zieht mehr Strom. Beim knapp dimensionierten Akku des C15 fällt das schneller auf als bei größeren Modellen – oft schafft er die Fläche dann nicht mehr in einem Durchgang.
Jede zusätzliche Klinge kostet Energie. Bei großen Robotern fällt das kaum ins Gewicht, beim C15 mit seinem knapp dimensionierten Akku schon. Fünf Klingen ziehen messbar weniger als sieben und verlängern die Laufzeit pro Ladung. Wer die Fläche in einem Durchgang schaffen will, fährt mit der 5er-Variante besser.