Beschreibung
Bei Ecovacs führen die Modellnamen regelmäßig zu Fehlbestellungen. GOAT O500 und GOAT A1600 klingen nach derselben Familie, sind es aber nicht: Die O- und G1-Serie teilt sich ein Mähwerk, die neuere A-Serie hat eine komplett andere Aufnahme. Dieser Mähteller passt auf die ältere Familie – mit 6, 7 oder 9 Klingen, fertig montiert geliefert.

Ein Ersatzteil für fünf GOAT-Modelle
Ecovacs verwendet in der O-Serie (O500, O800, O1200) und in der G1-Reihe (G1-800, G1-2000) dieselbe Telleraufnahme. Genau dafür ist diese Scheibe gefertigt: Sie passt ohne Adapter, ohne Bohren und ohne Umbau – lösen, aufsetzen, festziehen.
Das vereinfacht die Ersatzteilhaltung. Wer zwei verschiedene GOAT-Modelle im Einsatz hat – etwa einen O500 im Vorgarten und einen G1-2000 hinter dem Haus – braucht nur einen Tellertyp als Reserve. Auch die Klingen sind identisch und untereinander tauschbar.
Der einzige Unterschied zwischen den Varianten ist die Klingenzahl: 6 für den Werksstandard, 7 für ein feineres Schnittbild, 9 für kurz gehaltenen Rasen. Alle drei werden mit vormontierten Klingen geliefert.
Passende GOAT-Modelle
O oder A – so erkennst du deine Serie
Der schnellste Weg führt über das Typenschild an der Unterseite. Dort steht die vollständige Bezeichnung, und der Buchstabe direkt vor der Zahl entscheidet: O oder G1 stehen für die ältere Familie, A für die neuere RTK-Reihe.
Das zweite Merkmal ist die Navigation. O- und G1-Geräte arbeiten mit Kameras und einem System ohne Begrenzungskabel, das Ecovacs damals TrueMapping nannte. Die A-Serie fährt mit einer RTK-Antenne, die separat im Garten steht.
Wer eine Antenne aufgestellt hat, hat mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein A-Modell und braucht die andere Scheibe. Im Zweifel hilft ein Blick auf die Verpackung oder die Rechnung – die vollständige Modellbezeichnung steht dort immer.

Technische Daten
| Klingenzahl | 6, 7 oder 9 Klingen (wählbar) |
| Klingenmaterial | Rostfreier Edelstahl |
| Tellermaterial | Schlagzäher Kunststoff-Verbund |
| Passend für | GOAT O500, O800, O1200, G1-800, G1-2000 |
| Nicht passend | GOAT A-Serie (A1600, A2500, A3000 RTK) |
| Lieferumfang | 1 Mähteller mit werkseitig montierten Klingen |
| Montagezeit | ca. 5 Minuten, kein Werkzeugsatz nötig |
| Versand | Direkt vom Hersteller, Versand in 24 h |
6, 7 oder 9 Klingen – was sich real ändert
Mehr Klingen bedeuten nicht mehr Schnittkraft, sondern mehr Schnitte pro Umdrehung. Der Motor arbeitet gleich, das Gras wird nur häufiger getroffen. Alle drei Varianten passen auf dieselben fünf GOAT-Modelle.
6 Klingen – Werksstandard mit Nabenabdeckung
Die Bestückung, mit der Ecovacs den GOAT ausliefert. Wer einfach nur die abgenutzte Originalscheibe ersetzen will, ist damit richtig: gleiches Laufverhalten, gleiche Akkulaufzeit, keine Umgewöhnung.
Diese Ausführung trägt zusätzlich eine Abdeckung über der Nabe – die 7- und 9-Klingen-Scheiben haben sie nicht. Sie verschließt die Zone, in der sich beim GOAT gerne Schnittgut sammelt: Der Roboter fährt mit einem vergleichsweise tief sitzenden Mähwerk, und was sich dort einmal um den Klingenansatz gelegt hat, bremst die Klinge aus. Mit der Abdeckung bleibt diese Stelle frei.
Für normal gepflegten Gebrauchsrasen mit Mähintervallen von zwei bis drei Tagen ist das die unauffälligste Wahl.


7 Klingen – feineres Schnittbild
Eine Klinge mehr als ab Werk, bei praktisch unverändertem Verschleiß. Das Gras wird auf derselben Strecke häufiger getroffen, die Schnittkanten fallen kürzer aus.
Der übliche Kompromiss für gepflegte Zierrasen: sichtbar sauberer als die 6er-Variante, ohne dass die Klingen spürbar schneller stumpfen.
Ein Unterschied bleibt: Die Nabenabdeckung führen wir ausschließlich auf der 6-Klingen-Scheibe. Beim GOAT mit seinem tief liegenden Mähwerk ist das der Punkt, an dem sich feuchtes Gras am ehesten festsetzt.
9 Klingen – für kurz gehaltenen Rasen
Die dichteste Bestückung lohnt sich, wenn der Rasen kurz gehalten wird und der Roboter häufig – oft täglich – fährt. Das Schnittbild wird gleichmäßiger, einzelne stehen gebliebene Halme verschwinden.
Der Preis dafür: Die einzelnen Klingen stumpfen etwas schneller ab, weil sich die Arbeit auf mehr Schnitte verteilt. Wer diese Variante fährt, nimmt sinnvollerweise gleich ein Klingenset dazu.


Wechsel in fünf Minuten
- GOAT ausschalten und aus der Ladestation nehmen.
- Handschuhe anziehen und das Gerät umdrehen.
- Rasenfilz von der Unterseite entfernen – das erspart später Unwucht.
- Alten Teller lösen, neuen aufsetzen und festziehen.
- Von Hand durchdrehen und den freien Lauf prüfen.
Ein passender Schraubendreher reicht. Wichtig ist nur, dass der Teller sauber aufliegt und nichts klemmt – ein schleifender Teller belastet auf Dauer das Lager des Mähmotors.
Verschleiß erkennen
Klingen einzeln nachkaufen
Die Klingen sind Verschleißteil, der Teller nicht. Beim nächsten Wechsel reicht meist ein neuer Klingensatz – das 60er-Ersatzklingen-Set inkl. Schrauben passt auf alle GOAT-Teller aus der O- und G1-Serie und reicht für mehrere Saisons.





